Abgesichert? | Was passiert, wenn ich früher sterbe als gedacht

sterben als mutter

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Geht es euch eigentlich auch manchmal so, dass ihr öfter als früher an den Tod denkt? Ich für meinen Teil muss zugeben: ja, das tue ich. Beim Autofahren schweifen meine Gedanken oft dahin ab, was wäre wenn? Was wäre, wenn mir jetzt jemand in die Seite meines Wagens krachen würde und ich nicht mehr nach Hause zu meinen Liebsten komme? Seit ich in Lebensjahren älter werde, häufen sich in meinem direkten Umfeld die grausamen Schicksalsschläge derer, die so etwas erleben mussten. In meinem Umfeld gibt es nicht nur die betagte Dame oder den betagten Herren, die irgendwann selig einschlafen. Es gibt junge Familienväter, die vom Laufen nicht mehr zurückkommen, weil sie unterwegs einen tödlichen Herzinfarkt erlitten haben. Es gibt die Mutter, die schwer erkrankt oder einen schweren Autounfall nicht überlebt. Es gibt sie, diese Schicksale – und das schon vor Corona. Schon bevor ich Mutter wurde, habe ich solche Schicksale erleben müssen, doch seit ich Mutter bin, hat sich der Wert meines Lebens verändert. Vorher war die Möglichkeit, dass ich früh sterbe, eine Option in meiner Lebenslinie, die ich als gegeben hingenommen habe. Heute habe ich Angst davor, dass das meine nackte Realität wird. Was dann? Was machen meine Kinder ohne mich? Ich weiß, dass wir nicht in Eventualitäten verharren sollten und dennoch: seit ich Mutter bin merke ich, wie groß meine Leidenschaft für das Leben ist.

 

Sterben liegt nicht in unseren Händen

Manches liegt einfach nicht in unseren Händen. Wir können zwar gut auf uns aufpassen, indem wir zum Beispiel nicht rauchen. Wenig Alkohol verzehren und eine gute ausgewogene Balance im Leben versuchen stetig zu halten. Wenig Stress. Viel Bewegung und ausreichend gute Lebensmittel, die uns Kraft schenken und unserem Körper nicht schaden. Dank der Wissenschaft wissen wir inzwischen viel über unsere Gesundheit und was diese fördert oder gar hemmt uns auch und dennoch liegt da ein Teil unseres Lebens in anderen Händen. Es liegt nicht in unserer Macht, das Leben zu lenken und zu formen, wie wir es wollen. Vielleicht ist das auch gut so, wer weiß das schon? Fakt ist: ich denke viel über den Zustand nach „was ist, wenn ich nicht mehr bin?“

Was passiert dann mit meinen Kindern? Das A und O bereits jetzt ist eine wirksame Patientenverfügung, ein Testament und die finanzielle Abschierung der Familie. Es ist schwer sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und als ich vor sieben Jahren meine Patientenverfügung aufsetze, kullerten tatsächlich auch ein paar Tränen. Mein Mann sagte direkt: „Das mache ich nicht. Ich treffe keine Entscheidungen über dich.“ Und so setzte ich schlussendlich meinen Vater als Bevollmächtigten ein. So ist das mit dem Tod. Wir lassen ihn nicht gerne rein. Aber manchmal ist es nötig. Wir müssen wissen, was mit unseren Kindern passiert, wenn wir nicht mehr sind. Hier soll sich keiner streiten und rumahnen was wir gewollt hätten. Ich will das sichergestellt ist, dass wirklich in unserem Willen gehandelt wird. Ebenso möchte ich, dass im Falle meines Todes meine Kinder sich nicht mit Geldsorgen rumschlagen müssen. Weder wenn Papa noch da ist, noch wenn irgendwer anderes die Kinder kriegen sollte. Es ist wichtig, dass vor allem meine Kinder sicher sind.

 

Welche Absicherung gibt es für mich im Todesfall?

Sehr sinnvoll, vor allem auch für den Partner bei gemeinsamen Krediten oder Hypotheken, ist eine Risikolebensversicherung, die im Falle des Todes die Hinterbliebenen abischert. Es ist eine Versicherung, die im Todesfall die vereinbarte Versicherungssumme an den begünstigten Hinterbliebenen, in den meisten Fällen einen Familienangehörigen, auszahlt. Eine Versicherung für den Ernstfall sozusagen. Dazu gibt es die Möglichkeit, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Die Sterbegeldversicherung Senior Care von der HanseMerkur zum Beispiel hilft dabei, schon heute für den Ernstfall vorzusorgen. Gewählt wird eine individuelle Versicherungssumme, die ausreichend ist, um die Kosten für eine Bestattung nach den eigenen Wünschen abzudecken. Hierzu möchte ich persönlich noch sagen, dass ich aufgrund der Erfahrung im letzten Jahr, als mein Onkel viel zu früh und komplett unerwartet verstarb, weiß, dass eine bereits jetzt festgelegte Beerdigung eine unheimliche Erleichterung für die Hinterbliebenen ist. Ich zum Beispiel möchte am liebsten eine See-Bestattung erhalten. Ich möchte kein Grab,
um das sich meine Familie kümmern muss. Ich möchte auch keine dunkle Beerdigung. Ich möchte, dass sich alle bunt anziehen. Dies und mehr kommuniziere
ich ausdrücklich seit Jahren und habe selbst erleben müssen, wie hart es ist, Entscheidungen für jemanden treffen zu müssen, wenn man sich einfach nicht sicher ist. Das belastet. Daher sorge ich für meine Beerdigung selbst vor.

 

Dritte Absicherungsmöglichkeit

Als dritte Absicherungsmöglichkeit kann auch eine Unfallversicherung, die im Fall eines Unfalls dienlich ist. Ein privater Unfallschutz hilft bei schwerwiegenden Unfällen, Einkommensverluste aufzufangen oder Wohnraum behindertengerecht umzubauen. Sie zahlt aber auch den Hinterbliebenen eine sogenannte Todesfall-Leistung. Das unabhängige Bewertungsportal eKomi zeichnete die Unfallversicherung der HanseMerkur als Testsieger „Bester Universalversicherer“ im Langzeittest 2017 – 2020 aus. Bist du bereits abgesichert und wen ja wie? Das würde mich wirklich
interessieren, weil ich das Thema einfach grundlegend spannend und interessant finde. Wie gehen andere Familien damit um?

Es ist ein schwieriges Thema, das gebe ich zu. Aber ich kann jedem einzelnen nur raten – beschäftigt euch damit. Euren Kindern, eurem Mann oder der Frau und auch der ganzen Familie kann es nur dienlich sein, wenn man weiß, was passiert im Falle – wenn.

 

 

 

Bleibt gesund <3 Alina

Tags: Abgesichert, Familie, Leben
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Ich bin 32 Jahre jung. Mama von zwei Kindern. Einem Sohn (01/14) und einer kleinen Tochter (08/16). Gemeinsam leben wir am Stadtrand von Köln. Streifen durch die Wälder, kochen, backen und tanzen zusammen. Meinen Blog gründete ich an einem kühlen Februarmorgen im Jahr 2014, als ich nach der Geburt meines ersten Kindes wieder einmal dachte: "So wir mir, geht es sicherlich vielen anderen Eltern da draußen, wieso spricht denn keiner darüber?" In diesem Augenblick traf ich den Entschluss und offenbahrte meinem Partner: "Liebling? Ich blogge - jetzt!" und das war die Geburtsstunde meines Mamablogs. Schön, dass Du den Weg zu mir gefunden hast!
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